Der Wille zählt

Ich muss lange zurückgehen, wann ich beim Laufen zuletzt so gelitten habe, wie heute. Es war vergangenen August. Am heißesten Tag des Jahres war ich beim Allgäu Panorama Ultra unterwegs – meinem bisher härtesten Rennen. Danach ist alles irgendwie so geflutscht. Zwar gab es anstrengende Einheiten und Wettkämpfe, aber wirklich gelitten habe ich nicht – ausser heute. 42,4 Kilometer über meine drei Berge, 1200 Höhenmeter insgesamt, sicher kein Spaziergang, ich musste heute häufig gehen und brauchte die eine oder andere „Verschnaufpause“. Bereits nach 19,4 Kilometer wollte ich auf schnellstem Weg (12 Kilometer)  zurück – ich war bedient. Später nach 37 Kilometer wollte ich erneut drei Kilometer abkürzen – ich war sogar schon abgebogen! Ich konnte mich zusammenraufen, es war zäh, saumäßig zäh und ich wäre gerne zehn Minuten schneller gewesen, doch ich hab es zuende gebracht und bin sogar noch um den Block gerannt, um die Marathondistanz (4:23 Std.) voll zu machen. Meine Einstellung stimmt, aber ich kann mir gegenwärtig überhaupt nicht vorstellen, wie ich in acht Tagen beim KUT das Doppelte von heute mit zusätzlichen 1000 Höhenmetern rennen soll!

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