Zum Teufel mit dem Keufelskopf

kut_medaille2011

 

Drei Wochen noch, dann geht es in die Pfalz, um dreieinhalbtausend Höhenmeter auf 85 Kilometern Distanz in der Pampa zu absolvieren. Der Keufelskopf Ultratrail (KUT) wird mein 2. Highlight in dem Jahr und ich habe noch nichts geschrieben. Höchste Zeit! Doch vielleicht ist meine Zeit schon vorbei. Seit meinem Trainingssturz vor knapp drei Wochen bin ich nicht in die Gänge gekommen. 13 Einheiten in den vergangenen 18 Tagen bringen gerade einmal 134 Kilometer zusammen. Das sind im Schnitt 13 mal 10 Kilometer – das ist eines Ultraläufers nicht würdig. Sorry, laut Plan sollte die doppelte Strecke zurückgelegt sein.

Und dann noch das lahme Tempo, annähernd eine Minute langsamer auf den Kilometer als sonst! Das nagt an der Motivation. Aber nach rund einer Stunde ist für meine geprellten Rippen eh Schicht im Schacht, dann wird es Zeit die Heimreise anzutreten. So auch heute wieder, als ich nach 53 Minuten die zehn Kilometer erreicht und die Schnauze voll hatte. Die rechte Seite zieht und drückt, das macht keinen Spaß – länger geht einfach nicht. Obwohl ich in den vergangenen zwei Wochen sehr wenig und so langsam wie nie gelaufen bin, waren es zwei verdammt harte Wochen. Kopf und Beine wollen, aber Rippen und Lunge hauen die Bremse rein.

Keine langen Einheiten, keine Bergintervalle und keine Tempoläufe – Topvoraussetzungen, um am Keufelskopf gut auszusehen. Aber mir bleiben ja noch drei Wochen!

 

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